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Der ASV hält Würding auf Distanz

Im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause stand für Stubenberg ein harter Gegner auf dem Programm. Würding hatte den ASV bereits im Hinspiel an den Rand einer Niederlage gebracht und war unter Zugzwang, wollte man oben dran bleiben.

In den ersten Minuten war Stubenberg etwas wacher als der Gegner und gewann optische Überlegenheit. Nach fünf Minuten kam man zu der ersten Großchance als Bastian Gartner freistehend aus elf Metern knapp verzog, nachdem Benjamin Weihrauch von der Grundlinie zurückgelegt hatte. Würding kam auf dem holprigen Rasen nur schlecht ins Spiel, auch weil die Stubenberger Defensive den Vorwärtsdrang der Heimelf oft gut unterband. Würding hatte in der gesamten ersten Halbzeit keine einzige größere Torgelegenheit, während Stubenbergs Offensive immer wieder Gefahr ausstrahlte. Mitte der ersten Halbzeit bekam der ASV dann auch den gerechten Lohn: Ein von Josef Dietl getretener Freistoß aus 3 Metern wurde im Strafraum unhaltbar abgefälscht. Nur wenig später fast eine Kopie des Führungstreffers. Bastian Gartner schoss einen Freistoß aus 25 Metern scharf in Richtung Tor, wo dieser wiederum abgefälscht wurde und im Netz landete. Noch vor der Pause erzielte Benjamin Weihrauch mit freundlicher Unterstützung des gegnerischen Torwarts das 3:0 für den Tabellenführer, als sein Freistoß aus 35 Metern im Tor landete.

In der zweiten Hälfte blieb Stubenberg zunächst spielbestimmend und kam auch noch zu der ein oder anderen Chance. Doch nach der Anfangsviertelstunde ein Bruch im Spiel der Gäste. Würding kam vermehrt zu Torchancen insbesondere auch bei Standardsituationen, doch Marco Hein entschärfte all diese Gelegenheiten. Würding blieb aber dran und konnte bald auf 1:3 verkürzen, als der Ball unhaltbar von links im langen Eck landete. Die Gastgeber hatten nun freilich Blut geleckt und setzten nach: Nach einem Foul im Strafraum entschied Scheidsrichter Klabacz zurecht auf Elfmeter für Würding. Der Schütze knallte den Ball dabei an Unterkante der Latte, woraufhin der Ball nach Wembley Art auf den Boden und von dort wieder ins Feld sprang. Der SR entschied daraufhin auf Tor für Würding, obwohl beim Auftreffen auf dem Boden die weiße Kreide augespritzt war. Die anschließenden Proteste auf Stubenbrger Seite führten aber dazu, dass die Hektik im Spiel deutlich zunahm. Wenig später eine weitere heiß diskutierte Situation: Als Stubenbergs Torwart Marco Hein an der Grundlinie einen Ball aufnahm, gab es einen leichten Kontakt mit dem herannahenden Würdinger Stürmer. Dies wurde vom Referee als Tätlichkeit gewertet, woraufhin Stubenbergs Schlussmann des Feldes verwiesen wurde und Würding erneut einen Elfmeter zugesprochen bekam. Feldspieler Josef Dietl übernahm dann die Rolle des Torhüters und war durch den Strafstoß gleich schwer im Fokus. Würdings Schütze setzte den Ball aber an den Außenpfosten und Stubenberg blieb in Führung. Nun endlich bekam der ASV das Spiel wieder besser in den Griff und konnte 5 Minuten vor Schluss in Person des eingewechselten Thomas Dietl seinerseits einen Elfmeter herausholen, den Basti Gartner sicher verwandelte. Würding gab sich nun geschlagen und das Spiel endete 2:4.

Da man in den ersten 45 Minuten den Gegner kontrollierte und mit 3:0 führte, hatte der ASV das Spiel scheinbar schon als Sieg verbucht. Man ließ Würding ins Spiel kommen und hatte Glück, dass die Gastgeber den zweiten Elfmeter nicht zum Ausgleich nutzten. Insgesamt aber ist der Sieg nicht unverdient, auch wenn die Tore der ersten Halbzeit mehr oder weniger glücklich gefallen waren. Stubenberg kann dadurch einen Kontrahenten auf Distanz halten und einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg machen. Doch nächste Woche steht mit dem Zweiten Kirchham eine weitere schwere Prüfung bevor.

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